Deutscher Kinderschutzbund - Kreisverband Ostholstein

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Alexander Baltz
14. Juni 2017

„Das Engagement unserer Mitarbeiter ist enorm“ - Wichtigkeit des Kinderschutzbundes ist weiter gewachsen

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Monika Rieth-Reichert, Henning Reimann, Mechtild Piechulla, Martin Liegmann und Ulrike Kohlmorgen (v. lks.).

Monika Rieth-Reichert, Henning Reimann, Mechtild Piechulla, Martin Liegmann und Ulrike Kohlmorgen (v. lks.).

Neustadt. Mit einer Würdigung der großen Spendenbereitschaft und des starken Engagements der Neustädter durch die 1. Vorsitzende Mechthild Piechulla startete am vergangenen Mittwochabend die Jahreshauptversammlung des Kinderschutzbundes Ostholstein. Gerade weil die Spenden insgesamt nur ein Prozent der Einnahmen ausmachen (143.880 Euro im Jahr 2016), seien sie so ungemein wichtig. Die Summe von über 14 Millionen Euro, die der Verein pro Jahr einnimmt und wieder ausgibt, verdeutlichen den Bedarf an Leistungen und an Menschen. Allein 79 Prozent des Haushaltes werden für Personalkosten benötigt, so Mechtild Piechulla.
 
Als einen „unverzichtbaren Eckpfeiler der Gesellschaft in Ostholstein“ bezeichnete Geschäftsführer Henning Reimann den Verein: „Der Kinderschutzbund war noch nie so in der Gesellschaft verankert wie heute. Viele Ehrenamtler schaffen ihre Aufgaben nicht mehr allein und wenden sich an den Kinderschutzbund. Allein 4.000 Kinder in Ostholstein leben an der Armutsgrenze; 1.100 Familien beziehen Hartz 4 und 1.400 Alleinerziehende sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen“, so Hennig Reimann.
 
2016 waren 373 hauptamtliche und 319 ehrenamtliche Mitarbeiter für den Kinderschutzbund Ostholstein tätig, die 67 Projekte an 24 Standorten betreuen. Geschäftsführer Martin Liegmann dankte den Ehren- und Hauptamtlern für ihr Engagement: „Wir wollen auch weiterhin in Ostholstein tätig werden, wenn man uns fragt und wo es kein anderer macht. Unsere Zukunft kann nur sein, ausreichend Hilfestellung zu geben. Wir sind da! Danke, dass wir uns auf Sie alle verlassen können!“
 
Für ihre Arbeit wurde Mechtild Piechulla als „herausragende Vorsitzende“ gewürdigt, die bei der Mitgliederversammlung deutlich machte, wie stark die Bedeutung des Kinderschutzbundes gestiegen sei: „Angedacht war 2016 die Festigung der bestehenden Einrichtungen, stattdessen sind die Aufgaben aber weiter gewachsen. Hauptsächlich war die Situation von Flüchtlingen bestimmend, für die wir Sprach- und Integrationskurse eingerichtet haben.“
 
Vieles sei ohne Spenden nicht möglich, betonte Mechtild Piechulla weiter. Gerade auch die Wunschbaumaktion in der Vorweihnachtszeit in Neustadt, Grömitz, Schönwalde und Haffkrug (der reporter berichtete) sei ein Zeichen für wachsende Kinderarmut. Die Aktion „100 Familien in Not“ werde wegen des Bedarfs auch weiter fortgesetzt.
 
Diplom-Pädagogin Katja Kirschall vom Familienzentrum, das sich um Schwangere, Alleinerziehende und junge Familien mit Kindern bis 7 Jahren kümmert, sprach von einer deutlich höheren Frequentierung der Sprechstunden. Ziel sei es hier, Familienpaten und Schulen zu unterstützen und dezentral in den Dörfern von Grömitz bis Niendorf zu arbeiten.
 
Im Mittelpunkt der Planungen für 2017/18 steht in Neustadt die Suche nach einem weiteren Gebäude, um die zusätzlichen Ausgaben bewältigen zu können.
 
Wahlen: Einstimmig wiedergewählt wurden die 1. Vorsitzende Mechtild Piechulla, 2. Vorsitzende Ulrike Kohlmorgen und Beisitzerin Marianne Danzeglocke. Neuer Kassenprüfer ist Klaus Steffen. (ab)

Alexander Baltz
22. Dezember 2016

Wunschbaum-Aktion 2016: Kinderschutzbund verteilte Geschenke

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Marion Esser (lks.) mit ihren Helferinnen vor der Verteilung der Geschenke an die Kinder.

Marion Esser (lks.) mit ihren Helferinnen vor der Verteilung der Geschenke an die Kinder.

Neustadt. Die Menschenschlange vor dem Eingang zum Kinderschutzbund war so lang wie noch nie: 370 Kinder, darunter 50 Flüchtlingskinder aus Neustadt und Umgebung, haben sich am Montagnachmittag ihre Weihnachtswunschbaum-Geschenke abgeholt. Initiatorin der Aktion ist seit 17 Jahren Marion Esser aus Neustadt, die sich seit 1991 ehrenamtlich im Kinderschutzbund organisiert. „Damals haben wir mit 180 Kindern angefangen. Die Neustädter haben seitdem wohl insgesamt weit mehr als 3.000 Pakete für die Wunschbaum-Aktion gepackt“, sagt Marion Esser. Allein in diesem Jahr haben Firmen, Service-Clubs wie Rotary und Lions sowie Privatpersonen rund 1.300 Geschenk- und Lebensmittelpakete gespendet.
 
Kinder aus bedürftigen Familien wurden zuvor über Mitarbeiter des Kinderschutzbundes nach einem Weihnachtswunsch befragt. Dieser wurde an Tannenbäumen, die bereits ab November in bestimmten Geschäften in Neustadt, Grömitz und auch Haffkrug aufgestellt wurden, aufgehängt (der reporter berichtete). Bürger aus der Region nahmen sich einen Anhänger und besorgten das entsprechende Geschenk. Alle Spenden wurden wie immer liebevoll verpackt abgegeben, viele mit Weihnachtskarten und kleinen Zugaben. Sogar ganze Schulklassen sind mit Geschenkkartons bepackt in die Geschäftsstelle in die Straße Vor dem Kremper Tor 19 gekommen. Spender und Empfänger der Geschenke bleiben füreinander anonym, auf den Wunschanhängern sind nur der Vorname und das Alter des Kindes angegeben. Die beschenkten Kinder bedanken sich nach Weihnachten auf ihre Weise mit Karten und selbstgemalten Bildern, die in einem Schaufenster ausgestellt werden. (ab)

Marlies Henke
01. Dezember 2016

Bunte Spardosen für einen neuen Spielplatz – Förderkreis der Kindertagesstätte Am Binnenwasser startet Sammelaktion

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Julia Grebien und Daniela Seifert (hi. v. lks.) vom Förderkreis sowie Ki-Ta-Leiterin Tina Kell-Maxara (hi. re.) hoffen auf viele Spenden für den neuen Spielplatz. Die Kinder haben dafür bunte Spardosen mit einer großen Blume als Erkennungszeichen gebastelt.

Julia Grebien und Daniela Seifert (hi. v. lks.) vom Förderkreis sowie Ki-Ta-Leiterin Tina Kell-Maxara (hi. re.) hoffen auf viele Spenden für den neuen Spielplatz. Die Kinder haben dafür bunte Spardosen mit einer großen Blume als Erkennungszeichen gebastelt.

Neustadt. Seit mehr als 25 Jahren haben Kinder auf dem Spielplatz der Kindertagesstätte am Binnenwasser getobt und frische Luft getankt. Die Spielgeräte wurden gehegt und gepflegt, immer wieder instand gesetzt und in hoffnungslosen Fällen von engagierten Eltern ausgetauscht. Doch trotz regelmäßiger Wartung hat der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen. Darum planen Leitung und Förderer der Einrichtung von Kinderschutzbund (DKSB) eine umfassende Sanierung. „Wir möchten den gesamten Spielplatz umstrukturieren und sowohl an die heutige Interessenlage der Kinder anpassen als auch an die aktuellen Standards der Pädagogik“, erklärte die Leiterin der Kindertagesstätte Tina Kell-Maxara im Gespräch mit dem reporter. Neben Spielgeräten, die zur Selbstbeschäftigung anregen, soll ausreichend Platz zum Laufen und Buddeln geschaffen werden. Zudem ist eine Fahrstrecke für Roller und Dreirad geplant.
 
Viele der handwerklichen Maßnahmen wollen die Eltern selbst in die Tat umsetzen, um die Ausgaben so gering wie möglich zu halten. Dennoch rechnen die Initiatoren mit Kosten von circa 15.000 Euro, die nun durch Spenden finanziert werden sollen. „Den Anfang haben wir Anfang November beim Lichterfest in der Brückstraße gemacht. Dort wurden bereits 1.600 Euro gesammelt. Jetzt haben die Kinder Spardosen gebastelt, mit denen wir weiteres Geld sammeln wollen. Viele Neustädter Geschäftsleute machen bei dieser Spardosen-Aktion mit und haben die Dosen aufgestellt“, erläuterten Julia Grebien und Daniela Seifert vom Förderkreis der Kindertagesstätte am Binnenwasser (Kibi). „Außerdem will der DKSB jeden gesammelten Euro verdoppeln, was ein großer Ansporn für uns ist, weitere Spendensammelaktionen wie unsere Teilnahme an Weihnachtsbasaren und Flohmärkten in Angriff zu nehmen“, so die Kibi-Förderkreismitglieder weiter.
 
Sobald genügend Geld für das erste Spielgerät zusammen gekommen ist, wird angefangen, sodass die Erneuerung des Spielplatzes schrittweise umgesetzt werden kann. Wer spenden möchte, findet die Spardosen der Kinder unter anderem bei: Bettinas`s Lieblingsplatz, Parfümerie Brüggemann, Buchhandlungen Buchstabe, Dana Pflegeheim, Expert, Restaurant La Perla, Landhaus Kremper Krug, Logo Fit, Marktschlachterei Elßner, Pier 19, Schuh Glöckner, Bäckerei Seßelberg, Team Baucenter, Zwergnase und der reporter. (he)

Alexander Baltz
19. November 2016

10.000 Euro für den Kinderschutzbund: Coop-Stiftung unterstützt drei regionale Projekte

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Die Koordinatorin des Familienzentrums Küste Katja Kirschall, der DKSB-Geschäftsführer Henning Reimann und die Vorsitzende Mechtild Piechulla (v. lks.) nahmen am vergangenen Dienstag den symbolischen Scheck von Sabine Pfautsch (Coop-Stiftung) und Peter Reichelt, Supermarkt-Vertriebsleiter für Ostholstein entgegen (v. lks.).

Die Koordinatorin des Familienzentrums Küste Katja Kirschall, der DKSB-Geschäftsführer Henning Reimann und die Vorsitzende Mechtild Piechulla (v. lks.) nahmen am vergangenen Dienstag den symbolischen Scheck von Sabine Pfautsch (Coop-Stiftung) und Peter Reichelt, Supermarkt-Vertriebsleiter für Ostholstein entgegen (v. lks.).

Große Freude beim Kinderschutzbund Kreisverband Ostholstein (DKSB): Die Einrichtung erhielt von der Coop-Stiftung „Unser Norden“ bereits zum dritten Mal in Folge eine Spende von 10.000 Euro. Das Geld soll in die regionalen Projekte „Frühe Hilfen“ und „2. Chance“ fließen.
 
Neustadt. „Die Coop-Stiftung hat sich seit 2011 die Förderung kranker und sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher auf die Fahnen geschrieben. Damit ist der Kinderschutzbund als kreisweit wirkende Lobby für Kinder ein idealer Partner“, sagte Sabine Pfautsch von der Coop-Stiftung „Unser Norden“. DKSB-Geschäftsführer Henning Reimann betonte, dass die Projekte, die von der Spende profitieren sollen, ohne diese nachhaltige Unterstützung so nicht möglich gewesen wären. So wird ein Teil des Geldes wieder den „Frühen Hilfen“ im Familienzentrums Küste in Neustadt zugute kommen. Bei diesem auf Prävention angelegten Projekt finden belastete und überforderte Alleinerziehende mit Säuglingen und Kleinkindern sowie junge Familien und Schwangere unbürokratische Unterstützung. „Unser Ziel ist es, Eltern in ihren Erziehungs- und Alltagskompetenzen zu stärken und eine positive Entwicklung der Kinder zu ermöglichen“, erklärte Katja Kirschall, Koordinatorin des Familienzentrums. Die Angebote wie Babytreffs, Babymassage, Vorträge, Deutschkurse und das Kochen von Babybrei und Kleinkinderkost mit einer Ökotrophologin würden sehr gut angenommen.
 
Weitere Fördermittel verwendet der Kinderschutzbund für das Projekt „2. Chance“, in dem jungen Schulverweigerern beim Erreichen eines Schulabschlusses geholfen wird. „Diese Kinder gehen aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht mehr in die Schule: familiäre Probleme, Drogen, Angst. Sie dürfen unserer Gesellschaft nicht verloren gehen und werden von Schulsozialarbeitern betreut“, erklärte Henning Reimann. Außerdem soll Geld in das Projekt Baby- und Kleinkindschwimmen fließen. Hierbei bekommen sozial benachteiligte Familien und Alleinerziehende in Problemlagen die Möglichkeit, unter therapeutischer Anleitung spielerischerische Bewegung mit dem Baby zu erlernen. Letztendlich, so die Vorsitzende des DKSB Mechtild Piechulla, ginge es bei all diesen Projekten darum, die Bindung zwischen Eltern und ihren Kindern zu stärken. (he)

Alexander Baltz
18. November 2016

„Wunschbäume“ stehen wieder: Aktion vom Kinderschutzbund auch in Haffkrug

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Uwe Hackel, Inhaber des Ostsee-Shops in Haffkrug, und Mitarbeiterin Jeannette Dworacek unterstützen den Kinderschutzbund.

Uwe Hackel, Inhaber des Ostsee-Shops in Haffkrug, und Mitarbeiterin Jeannette Dworacek unterstützen den Kinderschutzbund.

Neustadt/Grömitz/Haffkrug. Weihnachten ist nicht mehr weit, und alle Kinder freuen sich jetzt schon auf ihre Geschenke. Manchen Familien fällt es jedoch schwerer als den anderen, die Wünsche ihrer Kinder zu erfüllen. Hier möchte nun auch Jeannette Dworacek, Mitarbeiterin des Ostsee-Shops im Haffkruger Waldweg, in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Ostholstein helfen. Am Ostsee-Shop steht deshalb seit Donnerstag ein „Wunschbaum“. Das ist ein Tannenbaum, in dessen Zweigen kleine Anhänger hängen, auf denen die Wünsche der Kinder dieser Familien zu lesen sind.
 
In Neustadt stehen die „Wunschbäume“ wie immer bei famila, in der eska-Passage, in der Schuhmacherei am Stadtpark sowie demnächst auch bei Rewe in der Sierksdorfer Straße.
 
In Grömitz steht ein Wunschbaum in der Nicolai-Apotheke, Wicheldorfstraße 20.
Wer einen der Wünsche erfüllen möchte, wird gebeten, einen Anhänger vom Baum zu nehmen, das entsprechende Geschenk zu besorgen und es mit dem Anhänger dort, wo die Bäume stehen, oder beim Kinderschutzbund in Neustadt, Vor dem Kremper Tor 19, abzugeben. Von hier aus werden die Päckchen vor Weihnachten dann wieder direkt an die Familien verteilt.
Initiatorin der Wunschbaum-Aktion ist seit 17 Jahren Marion Esser aus Neustadt, die sich seit 1991 ehrenamtlich im Kinderschutzbund organisiert. (red/ab)

Petra Geffken
28. September 2016

Kunterbuntes Kinderfest zum Weltkindertag

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Neustadt. „Kinderrechte umsetzen – kinderleicht!“ lautet die Kampagne des Kinderschutzbundes (DKSB) Schleswig-Holstein zum diesjährigen Weltkindertag. Und vor allem das 5. Grundrecht der UN-Kinderrechtskonvention wurde beim Kinderfest am letzten Samstag zu hundert Prozent umgesetzt: das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung.
 
Auf dem Schulhof der Jacob-Lienau-Schule herrschte bei der vom Kinderschutzbund Ostholstein organisierten Veranstaltung jedenfalls ein fröhliches, kunterbuntes Miteinander von Kindern und Jugendlichen und ihren Familien. Zahlreiche Vereine und Institutionen aus Neustadt präsentierten ihre Arbeit und boten gleichzeitig tolle Spiele und Aktionen für die Kinder an. Es wurde eifrig gebastelt, gespielt, geturnt und getobt. Alle Angebote waren kostenlos, genau wie das Stück Kuchen und ein Getränk, über das sich jedes Kind freuen durfte.
 
„Das Wetter spielt in diesem Jahr mit und wir haben viele engagierte Akteure“, freute sich Organisatorin Ute Schielmann-Ziehm aus dem Vorstand des DKSB Ostholstein. Besonders sei in diesem Jahr auch die rege Teilnahme ausländischer Familien: „Eine tolle bunte Mischung“, so Ute Schielmann-Ziehm. (he)

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