Reporter Eutin
17. März 2017 | Allgemein

Erfolgreiche Premiere des Instrumentenworkshops

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Eutin (jw). Am Sonntagnachmittag zeigen zehn Kinder, was sich aus Noten, ein paar Instrumenten und nur wenigen Stunden Zeit zaubern lässt. Egal wie schwierig den kleinen Musikern die Aufgabe am Anfang des Tages erschien, erfüllen sie ihre Eltern und Geschwister am Ende des Tages mit großem Stolz, als sie ihrem Publikum ein beeindruckendes Konzert darlegen – und das nach gerademal zwei Tagen des Übens. Das Spielen von Geige, Klavier, Cello und Oboe verlangt den Kindern zwar höchste Konzentration ab, doch diese Anstrengung lohnt sich, denn das Publikum ist hin und weg von ihrer Vorstellung. Die meisten der Kinder haben an diesem Wochenende zum ersten Mal ein Instrument in der Hand gehabt – die Kreismusikschule hatte dank der finanziellen Unterstützung des Kiwanis Clubs und der Gustav-Jürgensen-Stiftung zum Instrumentenworkshop eingeladen. Zu einem Schnupperwochenende für Kinder, um ihnen die Möglichkeit zu geben, gleich mehrere Instrumente auszuprobieren und das zu finden, das sie gern erlernen möchten. Und um den angehenden kleinen Musikern zu zeigen, dass sich schon nach kürzester Zeit Erfolge einstellen und man ganz schnell schon kleine Stücke sogar im Orchester spielen kann, stand am Ende des Instrumentenworkshops das kleine Konzert zusammen mit dem Orchester Kunterbunt der Kreismusikschule. „Es ist wirklich unglaublich, dass die Kinder in so kurzer Zeit während des Musikworkshops, so schöne Stücke erlernen konnten!“, betonen viele der Eltern. Mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Lehrkräfte und vielen freiwilligen Helferinnen hat Petra Marcolin, die Leiterin der Kreismusikschule, ein wahres Kunststück vollbracht. Die Kinder haben ihnen bis dato fast unbekannte Instrumente nicht nur kennen, sondern auch spielen gelernt. Auch die Zuschauer profitieren von einer kleinen Einführung in die Kunst des Cellospielens. Begonnen wird die Veranstaltung mit dem afrikanischen Begrüßungslied „Funga a la fia“, das sich an die Familien der Kleinen richtet. Es folgen verschiedene kurze Stücke wie „Hoch und runter“ auf dem Klavier oder „Ein Lied ohne Worte“ mit den Oboen. Doch nicht nur die Instrumente werden heute zum Musikmachen verwendet sondern auch die Hände der Musiker. Im Takt eines kleinen Gedichtes wird rhythmisch auf die Beine geklatscht. Ein weiterer Höhepunkt ist der Auftritt des Kinderorchesters Kunterbunt, das „volkstümliche Musik aus aller Welt“ zu bieten hat, so die Leiterin Angelika Eger. Gefesselt sind die Eltern jedoch besonders von der Geschichte der vier Freunde und des Schlossgespenstes, die von ihren Kindern mit den Instrumenten begleitet wird. Ein Wochenende, das Lust macht auf mehr, aufs selber Musizieren, allein und mit anderen, denn der Anfang ist ja jetzt gemacht – und vor allem hat der Instrumentenworkshop gezeigt, dass Musikmachen Spaß bringt, „und das“, lacht Petra Marcolin, „wollten wir erreichen.“



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