Petra Remshardt
19. Mai 2017 | Allgemein

Strom- und Breitbandnetz Hand in Hand - Strom- und Breitbandnetz Hand in Hand

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Vertreter des ZVO, der SH Netz und der Firma Hoffmann Bau mit Schashagens Bürgermeister Rainer Holtz (kniend re.) bei einer Baustellenbesichtigung.

Vertreter des ZVO, der SH Netz und der Firma Hoffmann Bau mit Schashagens Bürgermeister Rainer Holtz (kniend re.) bei einer Baustellenbesichtigung.

Schashagen. Stromnetzbetreiber Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) und der Zweckverband Ostholstein (ZVO) weiten ihre Zusammenarbeit aus. Beide Unternehmen wollen ihre Tiefbauarbeiten zukünftig so aufeinander abstimmen, dass bei Arbeiten von SH Netz an den Stromleitungen in Ostholstein der ZVO je nach Bedarf Leerrohre für Glasfaser mitverlegen kann - und umgekehrt.
 
„Der Service am Kunden steht für uns bei dieser Kooperation klar im Fokus. Wir wollen vermeiden, dass innerhalb kurzer Zeit zwei Tiefbaumaßnahmen an einer Stelle nötig sind. Außerdem bringen wir durch die verstärkte Zusammenarbeit den Glasfaserausbau in Ostholstein voran“, erläutert Mirko Sadowski, technischer Leiter für den Kreis Ostholstein bei SH Netz.
 
„Wir freuen uns, dass wir diese Zusammenarbeit vereinbaren konnten. Die SH Netz verlegt hier Leerrohre, die vom späteren Breitband-Netzbetreiber mit Glasfaser „befüllt“ werden“, erklärt Torsten Hindenburg, Geschäftsbereichsleiter Breitband beim ZVO. „Mitverlegungen reduzieren nicht nur die Beeinträchtigung von Anwohnern, sondern senken auch die Investitionskosten für das Gesamtprojekt.“ So werden auch bei Baumaßnahmen innerhalb der ZVO-Gruppe seit letztem Jahr Leerrohre für den Glasfaserausbau Ostholsteins mitverlegt, wie aktuell in Sibstin, wo die ZVO Energie GmbH Trinkwasserleitungen erneuert.
 
Überall dort, wo sich die Netzplanungen beider Unternehmen überschneiden, wird eine Mitverlegung eingeplant. So startet in dieser Woche das Pilotprojekt zwischen Schashagen, Bliesdorf, Albersdorf und Grömitz. SH Netz investiert 600.000 Euro in die Verlegung von elf Kilometer Mittelspannungskabel zwischen den Gemeinden. Die neuen Kabel ersetzen eine Freileitung, die im kommenden Winter zurückgebaut wird. Auf sieben Kilometern der Strecke werden Leerrohre für Glasfaser mitverlegt.
 
„Da Erdkabel im Vergleich zu Freileitungen weniger störungsanfällig gegenüber Witterungseinflüssen sind, erhöhen wir mit dieser Baumaßnahme die Versorgungssicherheit der Gemeinden“, sagt Mirko Sadowski.
 
Die neuen Stromleitungen werden überwiegend auf landwirtschaftlichen Flächen verlegt. Die Verlegung der restlichen Kabel erfolgt nach Rücksprache mit den Kommunen im Seitenstreifen der Gemeindestraßen, unter anderem entlang der Bliesdorfer Straße, der Brodauer Straße sowie der Bundesstraße 501. (red/mg)



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