Petra Remshardt
17. Mai 2017 | Allgemein

Trotz Problemfach keine Panik

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Gute Schüler nutzen ihre Nachhilfestunden bewusst zur Leistungssteigerung in ungeliebten Fächern. Foto: djd/Studienkreis

Gute Schüler nutzen ihre Nachhilfestunden bewusst zur Leistungssteigerung in ungeliebten Fächern. Foto: djd/Studienkreis

Nachhilfe wird im Alltag von Schülern immer selbstverständlicher. Die Kinder sollen dabei versäumten Unterrichtsstoff aufholen, aber auch neue Lernmethoden kennenlernen, die ihnen oft noch nach Jahren im Studium und in der beruflichen Ausbildung helfen können. Oft geht es aber darum, konkrete Lernunterstützung bei bestimmten Themen zu liefern. Denn nicht wenige Schüler haben ein oder zwei Fächer, die ihnen weniger liegen. Dabei könnten sogar Schüler, die grundsätzlich gute Noten haben, auf längere Unterstützung angewiesen sein.
 
Fähigkeiten richtig einschätzen
 
Bei längerfristigem Bedarf, der in nur einem Fach nötig ist, muss man sich sicherlich keine Sorgen machen. Das komme häufig vor und stelle auch selten eine Überforderung der Schüler dar. Seien jedoch mehrere Fächer über einen längeren Zeitraum betroffen, stünden Lehrer, Eltern und Schüler durchaus vor der Frage, ob ein Wechsel der Schulform nicht der bessere Weg sein könnte. Um im Leben beruflichen Erfolg zu haben, müsse man nicht unbedingt ein Einser-Abitur vorweisen können. Oft ist es sogar wichtiger, seine Fähigkeiten gut einschätzen zu können und sich für den passenden Beruf zu entscheiden.
 
Nachhilfe kann Wege ebnen
 
Ein entscheidender Faktor ist die Belastungsgrenze der Schüler. Nehmen die Nachhilfe und das Lernen ein Ausmaß an, das kaum noch Freizeitaktivitäten oder stressfreie Erlebnisse mit der Familie zulässt, wird es kritisch. Bleibt dem Nachwuchs aber genug Freiraum, um sich auch privat zu entfalten, kann Nachhilfe auch über lange Zeiträume gerechtfertigt sein. Schließlich wäre es schade, wenn Schüler - trotz allgemein guter Voraussetzungen - wegen einer schlechten Mathenote eingeschränkte schulische und berufliche Perspektiven hätten. (djd)



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