Kristina Kolbe
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Weihnachtsmann entführt und zerstört

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Der Weihnachtsmann wird den Tätern in diesem Jahr wohl nur eine Rute unter den Baum legen.

Der Weihnachtsmann wird den Tätern in diesem Jahr wohl nur eine Rute unter den Baum legen.






Brackrade. Nichts ahnend saß er auf der Holzbank vor einem landwirtschaftlichen Anwesen im Alten Schulweg in Brackrade. Von der Straße aus konnte man ihn gut sehen. Er trug seinen typischen roten Mantel mit schwarzer Hose und schwarzen Stiefeln. Außerdem erleuchtete ihn eine Lichterkette. Um 16.30 Uhr hatte die Anwohnerin noch nach ihm gesehen. Um 17.40 Uhr war er dann verschwunden - der Weihnachtsmann. Glücklicherweise handelte es sich nicht um den echten Geschenkebringer, sondern um eine lebensgroße Figur. Eine Rute dürfte bei den Tätern trotzdem am 24. Dezember unter dem Weihnachtsbaum liegen. Offenbar wollten unbekannte Täter der 46-jährigen Besitzerin einen Streich spielen.
 
Nachdem die gründliche Absuche der Umgebung zu keinem Erfolg führte, wandte die Erschafferin des weihnachtlichen Eigenbaus sich an die zuständige Polizeistation in Hutzfeld und erstattete Anzeige.
 
Als sie zu ihrem Hof zurückkehrte, sah sie den größten Teil ihres Weihnachtsmannes unweit ihres Grundstücks in einem Graben liegen - dort, wo sie zuvor nach ihm gesucht hatte. Leider fehlten der Kopf, den die kreative Bastlerin aus einem 5-Liter-Eimer modelliert hatte und der weihnachtsmanntypische Rauschebart.
 
Aus Sicht der Polizei handelt es sich bei der „Entführung“ des Weihnachtsmannes um einen Diebstahl. Es musste ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. Der „Alte Schulweg“ wird überwiegend von Ortskundigen und Ortsansässigen genutzt. Es wird daher damit gerechnet, dass der erst am 29. November dieses Jahres dort platzierte Weihnachtsmann dem Dieb zuvor schon aufgefallen war.
 
Hinweise nimmt die Polizeistation in Hutzfeld unter Tel. 04527/510 entgegen. (red)



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