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Neues Wasserwerk für Timmendorfer Strand?: Grundstückskaufverträge mit dem ZVO stehen vor dem Abschluss

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Das Grundstück mit dem ehemaligen ZVO-Verwaltungsgebäude und dem bisherigen Wasserwerk in der Poststraße hat die Gemeinde Timmendorfer Strand gekauft, wenn die Gemeindevertretung dem zustimmt. (Foto: René Kleinschmidt/Archiv)

Das Grundstück mit dem ehemaligen ZVO-Verwaltungsgebäude und dem bisherigen Wasserwerk in der Poststraße hat die Gemeinde Timmendorfer Strand gekauft, wenn die Gemeindevertretung dem zustimmt. (Foto: René Kleinschmidt/Archiv)

Timmendorfer Strand. Die Mitglieder des Hauptausschusses haben in ihrer jüngsten Sitzung den Grundstückskaufverträgen mit dem Zweckverband Ostholstein (ZVO) zugestimmt. Folgendes soll jetzt von der Gemeindevertretung beschlossen werden: Die Gemeinde verkauft die östliche Hälfte des 16.000 Quadratmeter großen Grundstücks an der B 76, das bei Großveranstaltungen als Bedarfsparkplatz genutzt wird, an den ZVO, damit er dort ein neues Wasserwerk bauen kann. Der ZVO kann dort zwei von vier benötigten Förderbrunnen bohren. Laut Vertrag darf ein dritter Brunnen auf dem benachbarten Gemeindegrundstück gebohrt werden. Der vierte benötigte Brunnen kann auf dem Areal des alten Wasserwerkes an der Poststraße entstehen. Das Grundstück mit dem alten Werk und dem ehemaligen ZVO-Verwaltungsgebäude gegenüber der Grund- und Gemeinschaftsschule in der Poststraße geht zu über zwei Dritteln an die Gemeinde. Ein kleiner Teil des Grundstücks bleibt Eigentum der ZVO Energie GmbH, da diese dort noch eine Gasstation betreibt. Außerdem kauft die Gemeinde das bisher vom Zweckverband gepachtete Grundstück, auf dem derzeit der Bauhof, die Feuerwehr und der Malteser Hilfsdienst beheimatet sind. Der übrige, westliche Teil des Grundstückes mit rund 8.000 Quadratmeter Größe könnte - laut Bürgermeisterin Hatice Kara - zur Erweiterung des Bauhof- und Feuerwehr-Grundstückes genutzt werden. Der Hauptausschuss der Gemeindevertretung hat jetzt den drei Verträgen zugestimmt, die bereits seit 2014 unterschriftsreif vorliegen, wie Timmendorfer Strands Bürgermeisterin Hatice Kara auf Nachfrage bestätigt. Über drei Jahre lang hat man sich bereits mit dem Thema beschäftigt, was so einige Auseinandersetzungen und Diskussionen mit sich brachte. Da das alte Wasserwerk in der Poststraße in der Hauptsaison inzwischen am Limit läuft, wenn alle Einheimischen und Urlaubsgäste in der Gemeinde mit Wasser versorgt werden müssen, war es zwischendurch schon ungewiss, wie Timmendorfer Strand zukünftig mit Wasser versorgt werden sollte. Der Zweckverband hat bereits vor Jahren angeboten, sechs Millionen Euro in ein neues Wasserwerk an der B 76 zu investieren. Und obwohl ein Experte vom Geologischen Dienst des Landes die Befürchtungen ausgeschlossen hat, dass eine Verlegung des Wasserwerkes Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel haben könnte, hatten CDU-Vertreter ihre Bedenken, da die Gemeinde bei Überschwemmungen dafür haften müsste. Deshalb hat die Mehrheit der Ausschussmitglieder im Jahre 2015 gegen einen Verkauf des B 76-Grundstücks an den ZVO gestimmt. Die Sanierung und eine notwendige Aufrüstung des alten Werkes (und somit eine längere Großbaustelle mitten im Ort) oder die Versorgung der Gemeinde mit Wasser von außerhalb - mit langen und störanfälligen Transportwegen - waren die letzten zwei Optionen, die man hatte. Nach erneuten Gesprächen und Umschwenken der Politik hat man jetzt den Grundstückskaufverträgen zugestimmt, so dass dem Bau des neuen Wasserwerkes an der B 76 nichts mehr im Wege steht. Die drei Verträge wurden bereits am 4. Dezember unterzeichnet. Jetzt muss die Gemeindevertretung am 13. Dezember der Empfehlung des Hauptausschusses und somit den Vertragsunterzeichnungen nur noch zustimmen …



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