Marco Gruemmer
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Noch auf der Pirsch bei der Löwenjagd - Etappe 2: de Villiers/von Zitzewitz starke „Dakar“-Dritte

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Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz. Foto: MCH Photo

Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz. Foto: MCH Photo

Pisco. Und der Best-of-the-Rest-Award geht an … Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz! Das südafrikanisch-norddeutsche Duo beendete Tag zwei der Rallye Dakar – ein echter Dünen-Kracher – auf dem vierten Tages- und auf Rang drei der Gesamtwertung. Auf der Schleife nordöstlich von und nach Pisco/Peru bewies der turmhohe Favorit Peugeot, warum er als der kommende Sieger der 2018er-“Dakar“ gehandelt wird. Die Marke mit dem Löwen im Kühlergrill dominierte die 267 Kilometer lange Wertungsprüfung scheinbar nach Belieben und sicherte sich vor de Villiers/von Zitezwitz mit Cyril Despres/David Castera (F/F), Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (F/F) und Sébastien Loeb/Daniel Elena (F/MC) die ersten drei Positionen. Dabei waren Mensch und Material in enorm weichen Dünen aber auch auf teils schnellen Abschnitten fahrerisch und navigatorisch gefordert: Die in den Dünen per se enorm schwierige Suche nach den Wegpunkten wurde durch ein unpräzises Roadbook weiter erschwert.
 
„Die Etappe war als navigatorisch schwierig angekündigt. Und das war sie auch! Es ist an sich schon nicht gerade leicht, die obligatorischen Wegpunkte in den Dünen genau zu treffen. Das Roadbook, das nicht besonders präzise ist, war da sicher keine Hilfe. Zum Schluss haben wir ein bisschen Glück gehabt. Bei der Suche nach einem Wegpunkt habe ich ihn ziemlich direkt gefunden. Dass wir mit dem Ergebnis zufrieden sind, brauche ich nicht zu erwähnen. Die Ausgangslage ist super, aber wir haben auch gesehen, wie stark Peugeot ist. Die kommenden Tage werden interessant“, sagte der Karlshofer Dirk von Zitzewitz nach zweiten Etappe der Rallye Dakar 2018.
 
Dünen, Dünen, Dünen. Und: Gut gebrüllt, Löwe
 
Über drei Stunden Schwerstarbeit: Der Tag war geprägt von reichlich weichem Sand und Dünen. Die Route führte in einer Schleife von und nach Pisco in Peru. Sowohl fahrerisch als auch navigatorisch die erste, wahrlich knifflige Aufgabe bei der „Dakar“. Es entwickelte sich ein ungleicher Marathon um die Positionen – Peugeot blieb im „Buggy-Land“ eine Liga für sich, spielte den Vorteil der späten Startposition und des Fahrzeugkonzepts voll aus. (red)
 
Verwirrspiel voraus! Eine Mischung aus Off-road in den Dünen und Canyons erwartet die Teilnehmer auf der dritten Etappe. Die Wertungsprüfung von Pisco nach San Juan de Marcona ist zweigeteilt – in eine kurze erste und eine längere zweite Schleife. Letztere führt in etwa entgegengesetzt der Route vom Vortag, alte Spuren, die kreuz und quer führen inklusive. „Die dritte Wertungsprüfung der Dakar wird in der gleichen Gegend ausgetragen wie die vom Vortag, also in den Dünen von Pisco. Nicht nur Sand und Dünen sind hier knifflig, auch die Navigation. Durch die Spuren vom Vortag kann man leicht verwirrt werden. Also: höchste Konzentration“, so Dirk von Zitzewitz. (red)



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