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Was sind Ihre konkreten Ziele bei den Themen a) Kultur und Bildung b) Infrastruktur c) Tourismus und Wirtschaft

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Verena Jeske.

Verena Jeske.




Lesen Sie im dritten Teil der "reporter"- Serie zur Bürgermeisterwahl am 4. März in Neustadt. Die Kandidaten nehmen heute zu der Frage Stellung "Was sind Ihre konkreten Ziele bei den Themen a) Kultur und Bildung b) Infrastruktur c) Tourismus und Wirtschaft?"


Verena Jeske: a) Neustadt hat ein vielfältiges Kultur- und Bildungsprogramm zu bieten. Dieses gilt es zu erhalten und zu stärken.
 
In vielen Vereinen und in der Kirche wird Kinder- und Jugendarbeit geleistet. So gibt es beispielsweise die Kinderuni, das Kinder- und Jugendnetzwerk und das große Sportangebot des TSV für alle Altersgruppen. Mein Ziel ist es, darüber hinaus im Bereich der Kinder- und Jugendbildung eine „Zukunftswerkstatt“ in Neustadt zu errichten, die auch über unsere Gemeindegrenzen hinaus genutzt werden kann. In dieser wird Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) erlebbar und begreifbar gemacht. Es ist das Bindeglied zwischen Schule und Wirtschaft. MINT Projekte sind vor allem durch EU Mittel sehr umfangreich förderfähig.
 
Ein wichtiges Bildungsangebot fehlt bislang in unserer Stadt: Ein Hallenbad mit 6 Bahnen à 25m und möglichst einem zusätzlichen Bewegungsbecken wird sicherstellen, dass von den Schulen Schwimmunterricht durchgeführt werden kann. Dies entlastet die Eltern, die diesen Unterricht bislang privat organisieren und dafür z.B. nach Eutin fahren müssen. Dieses reine Hallenbad kann darüber hinaus von unseren Senioren für Aquagymnastik genutzt werden, der TSV wäre in der Lage eine neue Sparte anzubieten und spricht damit neue Mitglieder an. Ein regelmäßiges Bürgerschwimmen ist denkbar und unsere Marinesoldaten könnten auch im Feierabend trainieren. Bei der aufgeführten vielfältigen Nutzung (keine touristische Nutzung) können auch verschiedenste Fördertöpfe genutzt werden und der städtische Anteil bei den Herstellungskosten kann so gering gehalten werden.
 
Bei beiden Projekten werden gut durchdachte Betriebskonzepte sicherstellen, dass die Folgekosten für die Unterhaltung den städtischen Haushalt so gering wie möglich belasten, aber den Wohnwert in Neustadt erheblich steigern.
 
b) Im Bereich der technischen Infrastruktur ist die Lösung des Verkehrsproblems im Bereich der Eutiner Straße, eine der verkehrsreichsten Landstraßen in Schleswig-Holstein, eine wichtige Aufgabe für die nächsten Jahre. Es gibt verschiedenste Konzepte, die sowohl vom Gewerbeverein, als auch von Bürgern ausgearbeitet wurden, mit denen wir diesem Problem Herr werden können. Diese müssen dringend auf ihre Machbarkeit, vor allem aber auch auf ihre finanzielle Durchführbarkeit hin untersucht werden. Ein entsprechendes Maßnahmenpaket muss geschnürt und zeitnah umgesetzt werden.
 
Für den Erhalt unseres Bahnhofs und der bedarfsgerechten Frequentierung unserer Bahnstrecke werde ich mich einsetzen. Nicht nur für Pendler, sondern auch für Schulklassen und den Tourismus ist diese Infrastruktur unverzichtbar.
 
Im Bereich der sozialen Infrastruktur hat die zeitnahe Sanierung der Gogenkroghalle für die Nutzung der maximal möglichen Personenanzahl eine hohe Priorität. Ich werde einen halbjährlichen „Blaulichtstammtisch“ einführen. Es ist die Pflicht des Bürgermeisters dafür Sorge zu tragen, dass jederzeit für die Sicherheit der Bürger gesorgt ist und dies kann nur gewährleistet werden, wenn ein enger und regelmäßiger Kontakt zu allen Blaulicht führenden Institutionen vorhanden ist.
 
c) Ein gutes Wohnumfeld mit hervorragender Infrastruktur hält die Arbeitnehmer in unserer Stadt, welche unsere Unternehmen brauchen. Die Erschließung eines neuen interkommunalen Gewerbegebietes und ein Gründerzentrum sorgen für die Ansiedlung neuer Unternehmen. Ein aktives Stadtmarketing und die Belebung der Innenstadt z.B. durch mehr Kulturangebote auf unserem Marktplatz stärken auch den Tourismus.



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