Großer Einsatz für kleine Kröten
Reporter Eutin
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Preetz (t). Gleich 26 große und kleine Helfer packten bei einer Krötenschutzmaßnahme Mitte Februar in Preetz mit an und unterstützten eine gemeinsame Aktion des NABU Preetz-Probstei und der BUND Kreisgruppe Plön. Rund 200 Meter Krötenzaun wurden entlang des Rethwischer Wegs zur Rettung der kleinen Amphibien aufgestellt. Neben NABU- und BUND-Aktiven nahmen auch zahlreiche Freiwillige teil.
Hintergrund der Naturschutzaktion ist das Vorkommen der Erdkröten im Regenrückhaltebecken am Neubaugebiet Moorkoppel. Die nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützten Tiere wandern im zeitigen Frühjahr von ihren Winterlebensräumen an Land zum Speicherbecken, um dort zu laichen.
„Der Zeitpunkt der Wanderung ist witterungsabhängig und beginnt meist Ende Februar/Anfang März, oftmals in regnerischen Nächten ab etwa fünf Grad Celsius“, erläutert Marion Schumann, die als Amphibienexpertin die Schutzaktion geleitet hat.
Der Krötenzaun an der Moorkoppel erfüllt zweierlei Zweck. Zum einen schützt er die über die Straße wandernden Erdkröten vor dem Verkehrstod. Zum anderen dient er Forschungszwecken. Die Naturschutzgruppen wollen wissen, wo wie viele Kröten wandern, um zielgerichtete und dauerhafte Schutzmaßnahmen einzuleiten. Marion Schumann erklärt, wie es praktisch funktioniert: „Entlang des Zauns sind in regelmäßigen Abständen Eimer in den Boden eingelassen, in die die Kröten fallen. Die Eimer werden morgens und abends kontrolliert, die hineingefallenen Kröten gezählt und über die Straße gebracht, damit sie ihre Wanderung fortsetzen können. Wie viele Kröten wo aufgefunden werden zeigt, in welchen Straßenabschnitten besonders viele Kröten wandern.“
„Wir wollen nicht länger zuschauen, wie hier Jahr für Jahr Erdkröten überfahren werden“, berichtet Susanne Vahder vom BUND. Antje Seebens-Hoyer vom NABU ergänzt: „Das Problem ist lange bekannt, es ist an der Zeit die Ärmel hochzukrempeln.“ Die breite Unterstützung aus der Bevölkerung freut die drei ganz besonders.
Für die Kontrolle des Krötenzauns wird noch tatkräftige Unterstützung gesucht. Der Zaun muss ab Beginn der sechswöchigen Wanderung morgens zwischen 7 und 8 Uhr und abends zwischen 21 und 22 Uhr kontrolliert werden. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Amphibienexpertin Marion Schumann betreut die Freiwilligen. Wer Lust und Zeit hat, melde sich per Email an info@NABU-Preetz-Probstei.de.
Hintergrund der Naturschutzaktion ist das Vorkommen der Erdkröten im Regenrückhaltebecken am Neubaugebiet Moorkoppel. Die nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützten Tiere wandern im zeitigen Frühjahr von ihren Winterlebensräumen an Land zum Speicherbecken, um dort zu laichen.
„Der Zeitpunkt der Wanderung ist witterungsabhängig und beginnt meist Ende Februar/Anfang März, oftmals in regnerischen Nächten ab etwa fünf Grad Celsius“, erläutert Marion Schumann, die als Amphibienexpertin die Schutzaktion geleitet hat.
Der Krötenzaun an der Moorkoppel erfüllt zweierlei Zweck. Zum einen schützt er die über die Straße wandernden Erdkröten vor dem Verkehrstod. Zum anderen dient er Forschungszwecken. Die Naturschutzgruppen wollen wissen, wo wie viele Kröten wandern, um zielgerichtete und dauerhafte Schutzmaßnahmen einzuleiten. Marion Schumann erklärt, wie es praktisch funktioniert: „Entlang des Zauns sind in regelmäßigen Abständen Eimer in den Boden eingelassen, in die die Kröten fallen. Die Eimer werden morgens und abends kontrolliert, die hineingefallenen Kröten gezählt und über die Straße gebracht, damit sie ihre Wanderung fortsetzen können. Wie viele Kröten wo aufgefunden werden zeigt, in welchen Straßenabschnitten besonders viele Kröten wandern.“
„Wir wollen nicht länger zuschauen, wie hier Jahr für Jahr Erdkröten überfahren werden“, berichtet Susanne Vahder vom BUND. Antje Seebens-Hoyer vom NABU ergänzt: „Das Problem ist lange bekannt, es ist an der Zeit die Ärmel hochzukrempeln.“ Die breite Unterstützung aus der Bevölkerung freut die drei ganz besonders.
Für die Kontrolle des Krötenzauns wird noch tatkräftige Unterstützung gesucht. Der Zaun muss ab Beginn der sechswöchigen Wanderung morgens zwischen 7 und 8 Uhr und abends zwischen 21 und 22 Uhr kontrolliert werden. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Amphibienexpertin Marion Schumann betreut die Freiwilligen. Wer Lust und Zeit hat, melde sich per Email an info@NABU-Preetz-Probstei.de.