Geldspende für die schnelle DRK-Einsatztruppe „First Responder“

Reporter Timmendorf 157
Die Spendenübergabe fand im Vorfeld des jüngsten Übungsabends statt: Jörg Martinovs (v.li.), Bruno Evers, Martina Martinovs, Birgit Clemens sowie Dennis Demirtas, Matti Pischke und Ole Hilgert.

Die Spendenübergabe fand im Vorfeld des jüngsten Übungsabends statt: Jörg Martinovs (v.li.), Bruno Evers, Martina Martinovs, Birgit Clemens sowie Dennis Demirtas, Matti Pischke und Ole Hilgert.

Bild: DRK/hfr

Bad Schwartau. Seit zehn Jahren gibt es das Reparaturcafé in Bad Schwartau. Vom Toaster übers Spiezeug bis hin zum TV-Gerät werden viermal im Jahr im Gemeindesaal der Kirchengemeinde Schwartau in Rensefeld defekte Gegenstände mithilfe ehrenamtlicher Experten wieder „funktionsfähig“ gemacht. Geholfen, beziehungsweise repariert, wird ausschließlich auf Spendenbasis.

Martina Martinovs und Jörg Martinovs vom Reparaturcafé übergaben den Erlös hieraus jetzt an den DRK Ortsverein Bad Schwartau. Die Spende über 400 Euro soll für den Ersthilfe-Trupp „First Responder“ verwendet werden, der hier im letzten Jahr ins Leben gerufen wurde.

„Unser First Responder ist in diesem Jahr bereits 30 Einsätze gefahren“, erklärt Birgit Clemens, Vorsitzende des DRK Ortsvereins, die sich bei der Übergabe mit ihrem Stellvertreter Bruno Evers sowie Dennis Demirtas, Matti Pischke und Ole Hilgert herzlich für die Spende bedankte.

Demirtas, Pischke und Hilgert sind drei der insgesamt zehn Aktiven des DRK Bad Schwartau, die für die „First Responder“-Tätigkeit geschult wurden. Fünf von ihnen nehmen abwechselnd das dafür eingesetzte Fahrzeug mit, so dass sie im Notfall sofort zum Patienten starten und ihn medizinisch versorgen können, bis schließlich der Rettungswagen eintrifft. Sie sind praktisch rund um die Uhr einsatzbereit. „Das Leben mehrerer Personen konnte durch den Einsatz des ,First Responders‘ gerettet werden“, berichtet Birgit Clemens.

Insbesondere für lebensrettende Maßnahmen sind unter anderem ein Defibrillator und eine Absaugpumpe nötig. „Allerdings“, so die DRK Vorsitzende, „die Kosten für diese Geräte, wie auch für die gesamte Ausstattung, müssen wir als Verein aufbringen; ebenso für die Kosten für das Fahrzeug, das Benzin, Reparaturen und vieles mehr. Denn es gibt keine Möglichkeit, diese Einsätze über die Krankenkassen abzurechnen. Deshalb sind Spenden so wichtig.“
Die Einsatzkräfte des „First Responders" arbeiten durchweg ehrenamtlich. (PM/SE)