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Sieg der HSG Ostsee über die Füchse Berlin II

Bild: Heiko Klemann

Neustadt in Holstein. War das ein wichtiges Ausrufezeichen für die Mannschaft von der Ostseeküste! Mit 42:30 (24:21) schlägt man die Reserve der Weltklasse-Mannschaft der Füchse Berlin und rangiert mit einem Punktekonto von nunmehr 20:30 drei Punkte vor dem ersten Abstiegsrang und belegt den 11. Platz.

Schramm-Brüder sorgen mit Halbzeitpfiff für gute Ausgangslage

Dass es schwer wird, sich auf die jungen Füchse vorzubereiten war der Mannschaft von der Ostseeküste bewusst - zu variantenreich traten die Berliner bisher in dieser Saison auf. Doch zu Spielbeginn trauten viele der Zuschauer ihren Augen nicht. Die Berliner verteidigten direkt zu Spielbeginn sehr offensiv, attackierten die Angriffsspieler der HSG bereits an der Mittellinie. Gebracht hat es den gewünschten Effekt jedoch nicht. Die HSG erzielte in der 6. Spielminute durch Lucas Harms die 4:3 Führung - die man sich im Verlauf des Spiels nicht mehr nehmen ließ.

Nachdem man sich in der 16. Spielminute auf 12:8 absetzen und erstmals mit vier Toren in Front gingen konnte, stabilisierte sich das Spiel eine Phase lang, ehe Felix Mart in der 27. Minute mit einem seiner insgesamt acht Siebenmeter nochmal auf 20:19 verkürzen und die Partie so spannend machen konnte.

Die HSG Ostsee ließ sich hiervon nicht beeindrucken: unmittelbar vor Ende der ersten Halbzeit war es der überragende Silas Schramm, der den letzten Angriff der Berliner entschärfte und den Ball direkt nach vorne beförderte. Abnehmer war sein Bruder Mats Schramm, der mit dem Pausenpfiff das 24:21 erzielte - eine enorm wichtige Szene für die HSG Ostsee.

 

HSG mit bester Saisonleistung in Halbzeit zwei

Auch in der zweiten Halbzeit spielte die HSG Ostsee wie entfesselt - sie erzielten 18 weitere Treffer und ließ nur neun Gegentore zu.

In der Defensive war es eine geschlossene Mannschaftsleistung angeführt von Mats Schramm und Jan-Ove Litzenroth. Schaffte es mal einer der Berliner durch den Abwehrverbund der HSG durchzubrechen, war des Öfteren beim starken Silas Schramm Schluss, der zahlreiche Paraden zum Erfolg beisteuern konnte.

Zwischen der 37. und 45. Spielminute lief es für HSG Ostsee wie am Schnürchen. Am Ende dieser Phase konnte Jasper Bruhn seine Mannschaft mit seinem Treffer zum 33:24 erstmals auf neun Tore absetzen. Das Spiel beruhigt sich zunächst, bis es Marius Nagorsen in der 53. Spielminute gelang, mit seinem Treffer zum 37:27 die magische zehn-Tore-Marke zu brechen.

Eine letzte Auszeit der Füchse in der 55. Spielminute (39:28) brachte nicht den gewünschten Effekt. Ein Doppelschlag von Torge Klemann sowie ein letztes Tor von Marius Nagorsen führten zum verdienten Endstand von 42:30. (red)


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