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Hydration für den gesunden Körper: So wichtig ist sie wirklich

Bild: Yuri Arcurs peopleimages.com

Viele Menschen trinken zu wenig und wundern sich am Abend über Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme und dauerhafte Anspannung. So verwunderlich ist das aber nicht, denn der menschliche Körper reagiert schnell auf einen Flüssigkeitsmangel, selbst wenn Sie noch gar keinen Durst verspüren. Warum Hydration so wichtig ist und an wie vielen Körperfunktionen sie beteiligt ist, erklären wir Ihnen.

Wie fühlt sich ein gut hydrierter Körper?

Wenn Sie Ihren Organismus mit ausreichend Flüssigkeit versorgen, läuft Ihr Stoffwechsel wie ein gut geschmiertes Uhrwerk. Sie bemerken eine anhaltende geistige Frische, fühlen sich ausgeglichen und starten morgens mit Elan in den Tag. Eine optimale Hydration sorgt zudem für ein elastisches Hautbild, da die Feuchtigkeitsdepots im Bindegewebe prall gefüllt sind, was Ihnen ein frisches Aussehen verleiht.

Auch Ihre Verdauung profitiert direkt von einem ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt, da die Nahrung mühelos den Magen-Darm-Trakt passiert.

Ihre Gelenke fühlen sich geschmeidig an, weil die Gelenkschmiere zu einem großen Teil aus Wasser besteht und Stöße im Alltag dämpft. Sie spüren eine feine Leichtigkeit in Ihren Bewegungen und sind den Anforderungen des Alltags gewachsen.

Welche Symptome treten bei Flüssigkeitsmangel auf?

Fehlt dem Körper Wasser, schaltet er umgehend in einen Sparmodus, um die lebenswichtigen Funktionen aufrechtzuerhalten. Zu den ersten Anzeichen gehören eine nachlassende Urinproduktion und eine Dunkelfärbung des Urins, was Ihnen signalisiert, dass die Nieren die Ausscheidungen stark konzentrieren müssen.

Zudem macht sich ein trockener Mundraum bemerkbar, der von einem pelzigen Gefühl auf der Zunge begleitet wird.

Auf der mentalen Ebene spüren Sie Müdigkeit, ein ziehendes Gefühl in den Schläfen und eine allgemeine Antriebslosigkeit. Da dem Gehirn Wasser fehlt, fällt Ihnen das logische Denken oder das Fokussieren auf eine Aufgabe am PC zunehmend schwerer.

Oft verwechseln Menschen diese Warnsignale auch mit Hunger und greifen zu Snacks, obwohl der Körper eigentlich nur nach Flüssigkeit verlangt.

Wann ist Dehydration sogar gefährlich?

Wenn Sie die Warnsignale Ihres Körpers ignorieren und die Dehydration weiter fortschreitet, geraten Sie in eine medizinisch kritische Zone.

Der Blutdruck sinkt, da das zirkulierende Blutvolumen abnimmt, worauf das Herz mit einem beschleunigten Puls reagiert, um die Sauerstoffversorgung der Organe zu sichern. Es kann zu Verwirrtheitszuständen, Halluzinationen und schweren Muskelkrämpfen kommen.

Gefährlich wird es, wenn die körpereigene Entgiftung über die Nieren komplett zum Erliegen kommt, da sich dann Schadstoffe im Blut anreichern.

Ein starker Flüssigkeitsmangel beeinträchtigt zudem die Thermoregulation, was im Sommer zu einem Kreislaufkollaps führt. In diesen Stadien reicht das Trinken eines Glases Wasser nicht mehr aus, und es müssen medizinische Infusionen verabreicht werden.

Wie Sie Ihren Körper mit Flüssigkeit versorgen

Um eine gesunde Hydration zu gewährleisten, sollten Sie das Trinken fest in Ihren Tagesablauf integrieren. Trinken Sie am besten direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas stilles Wasser, um die nächtlichen Verluste sofort auszugleichen.

Verteilen Sie die Gesamtmenge von rund zwei Litern auf mehrere kleine Portionen über den gesamten Tag, statt abends große Mengen auf einmal zu konsumieren.

Nutzen Sie nicht nur reines Wasser, sondern funktionale Getränke mit Elektrolyten, um auch bei stärkerem Schwitzen keine Probleme zu bekommen.

Stellen Sie sich Ihre Tagesration gut sichtbar an Ihren Arbeitsplatz, damit das regelmäßige Trinken zu einer selbstverständlichen Routine für Ihre Gesundheit wird.


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