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Juniorwahl an der Weberschule

Wahlhelferin Greta

Wahlhelferin Greta

Bild: hfr

Eutin (t). In dieser Woche wurde an unserer Weber-Schule die Juniorwahl zur Bundestagswahl durchgeführt – ein spannendes Projekt, bei dem wir hautnah Demokratie erleben konnten. Neben den Schülerinnen und Schülern, die ihre Stimme abgegeben haben, waren auch viele Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Einsatz, auch ich war dabei, in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal. Schon Wochen vor der Wahl begannen die Vorbereitungen: der 11. Jahrgang hat in diesem Jahr kurze Vorträge zur Bundestagswahl gestaltet und in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 vorgetragen, da alle ab der siebten Klasse wählen durften. Diese haben erste Informationen und Einblicke in die Wahl ermöglicht, da in den Klassenstufen 7 und 8 noch kein Unterricht im Fach Wirtschaft/Politik stattfindet. Zu den Vorbereitungen gehörte es auch, die Wählerverzeichnisse anzulegen und das Wahllokal einzurichten. Unsere Aufgabe am Wahltag bestand darin, den Wählerinnen und Wählern den Ablauf zu erklären, ihre Personalien abzufragen und ihnen den Wahlzettel auszuhändigen. Währenddessen wurde auch abgehakt, wer gewählt hat, um am Ende die Wahlbeteiligung und Richtigkeit der Stimmen zu überprüfen. So konnte auch vermieden werden, dass Wählerinnen oder Wähler mehrfach abstimmen. Außerdem achteten wir darauf, dass keine unbefugte Person Zugang zur Wahlurne hatte. Die Auszählung geschah am Tag darauf. Hierbei ist es besonders wichtig, ordentlich und ruhig zu arbeiten, damit keine Fehler passieren. Alle Wahlzettel wurden doppelt und dreifach überprüft und mit der Wahlbeteiligung verglichen.´

Mit einer Beteiligung von knapp 80 Prozent haben dieses Jahr sehr viele Schülerinnen und Schüler mitgewählt. Zu erkennen war, dass im Vergleich zum letzten Mal, als die Juniorwahl zur Europawahl 2024 durchgeführt wurde, viele schon mit dem Wahlverfahren vertraut waren. Daraus resultierte auch die geringe Anzahl an ungültigen Stimmen.

„Es gibt jungen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihr politisches Interesse zu erweitern und ihnen unsere Demokratie und deren Werte näherzubringen“, sagten Lotta und Mathilda, die ihre Stimme abgaben. Als Wahlhelfer konnten wir sehr gut alle Prozesse der Wahl begleiten und dabei lernen, mit welcher Sorgfalt diese ausgeführt werden. Es ist wichtig, zu verstehen, dass in einer Demokratie jede einzelne Stimme zählt. Ich fühle mich durch meine Einblicke als Wahlhelferin ermutigt, mich bei kommenden Wahlen einzubringen und aktiv am demokratischen Prozess teilzunehmen.
Text: Stella, 12b


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