Vorhang auf für die Jugendbühne!
Preetz (tg). Die Jugendbühne der Niederdeutsche Bühne (NDB) Preetz präsentiert ab Sonnabend, 29. März, ihr Frühjahrstück in hochdeutscher Sprache mit dem Titel „Schrödingers Katze – oder wie ich mich auf den Weg machte, meinen toten Freund zu retten“.
Die Story: 1984, eine Kleinstadt. Karl (gespielt von Felix Bethke) ist zwölf Jahre alt und weigert sich, das Unmögliche zu akzeptieren: Sein bester Freund Rudi ist gestorben. Doch was, wenn er noch irgendwo da draußen ist? Wenn seine Seele sich verirrt hat und nur darauf wartet, gefunden zu werden? Angetrieben von Hoffnung, Wut und einem tiefen Freundschaftsband, macht sich Karl auf die Suche. Begleitet von seinen Freunden Emmi (Lucia Hofmann) und Rosa (Sina) folgt er Rudis geheimnisvollen und rätselhaften Hinweisen. Während Karls Schwester Gabi (Jennifer) und eine Gruppe Jugendlicher versuchen, die Ausreißer zurückzuholen, stoßen sie auf eine andere Welt …
Bei diesem besonderen Stück über die Themen Trauer, Tod und Leben geben gleich elf Nachwuchstalente ihr Bestes auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Regie führt Christina Dobirr, die gleichzeitig auch Autorin und zuständig für die Technik und Requisite ist. „Schrödingers Katze ist eine Abenteuergeschichte, die Jugendliche auf einen besonderen Weg bringt, gemeinsam ihren toten Freund zu finden. Und damit geht das Chaos erst richtig los“, fasst sie die Story zusammen. Auch ein Monster wird im weiteren Verlauf des Stückes eine wichtige Rolle spielen, so die Regisseurin. „Die Themen Tod und Abschied werden in der Gesellschaft oft verschwiegen. Doch auch Kinder empfinden Trauer“, weiß Christina Dobirr, die sich über eigene Trauerarbeit nun auch über die Tätigkeit in der Jugendbühne künstlerisch damit auseinandersetzt. „Zusammen mit den Jugendlichen haben wir uns gemeinschaftlich diesen Themen genährt und auch Aspekte wie Mut und Freundschaft eingebaut“, erklärt sie. Jeder konnte eigene Ideen einbringen. Entstanden ist daraus ein besonders Theaterstück. Die Jugendlichen konnten eigene Erfahrungen zum Thema Tod und Trauer aus ihrem Umfeld mit einbringen.
In der weiteren Besetzung wirken Ella Rosenkranz, Piet Rosenkranz, Maria Sophie Nobis, Emilia Schley, Per Henrik Hauschild, Amelie Winkhaus und Lina Koch mit. Die Soufflage übernimmt Linda Stach, die technische Leitung Jens Buhr. Für Betreuung und Aufbau ist Henning Will verantwortlich. „Wir sind sehr stolz, welche Arbeit Regisseurin Christina Dobirr hier bei uns leistet. Jeden Freitag übt sie mit zwei Gruppen Kindern bzw. Jugendlichen Theater, und nun hat sie für die Jugendbühne auch noch ein Stück geschrieben“, freut sich NDB-Geschäftsführer Ulrich Kock.
Die Premiere des neuen Stücks ist am Sonnabend, 29. März, um 14 Uhr. Weitere Vorstellungen finden am 29. März um 17 Uhr sowie am Sonntag, 30. März, um 14 und 17 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle, Lohmühlenweg 34, statt. Das Jugendstück wird in hochdeutscher Sprache – mit plattdeutschen Anteilen – aufgeführt und ist für alle im Alter von sechs bis 99 Jahren geeignet. Für die Jüngsten wird eine Begleitung durch einen Erwachsenen empfohlen.
Tickets sind ab sofort online auf www.nbpreetz.de oder vor Ort in der Parfümerie des Gesundheitszentrums am Löwen, Markt 10-12, und bei der Tourist-Information Preetz, Mühlenstraße 9, erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse.